"Ca va? Ein Führer für die Arbeit mit AusländerInnen" heißt die neue Broschüre aus der Reihe "Gesundheit in Oldenburg". Sie soll einen Überblick geben über das Angebot der Institutionen und Gruppierungen, die mit ihrer Arbeit ausländischen Menschen Hilfe und Orientierung bieten wollen. Der Verfasser - die Projektgruppe im Praxisfeld Gesundheitsförderung - sieht hierin eine wichtige Grundlage, um gesundheitsförderliche Lebenswelten zu schaffen.
Der Schülerinnentreff in der Alexanderstr. 388 bietet gemeinsamen Mittagstisch, intensive Schulaufgabenbetreuung und gemeinsame Freizeitgestaltung für deutsche und ausländische Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren, in Ausnahmefällen auch ab 8 Jahren.
Geöffnet ist der "Treff" wochentags ab 11.30Uhr, Montags und Dienstags endet unsere Betreuungszeit um 17.30Uhr, an den anderen Tagen um 15.30Uhr. Mittwochs und Freitags können anschließend die Angebote des offenen Mädchentreffs genutzt werden.
Öko-Test hat eine Liste herausgegeben, in der über 1900 Begriffe aus dem Bereich Kosmetik leicht verständlich erklärt sind. Die Zeitschrift will Verbrauchern mit der Broschüre eine Orientierungshilfe an die Hand geben, da die Inhaltsangaben auf Cremes, Schampoos, Badezusätzen oder Sonnenschutzmitt eln oft nicht weiterhilft. In dem Heft werden mögliche gesundheitsgefährdende Probleme aufgezeigt und ob ein angebliches "Naturprodukt" chemische Zusätze enthält. Zu bekommen ist "Kosmetik von A bis Z" gegen 2 DM Porto beim Öko-Test-Verlag, Stichwort Kosmetik- Broschüre, Postfach 900766, 60447 Frankfurt.
Eine angeleitete Selbsterfahrungsgruppe für Frauen, die in der Kindheit sexueller Gewalt ausgesetzt waren, bietet Wildwasser ab Dienstag, dem 10.10.1995 um 19.30 Uhr an zehn Abenden. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 DM. Nähere Infos unter 0441/16656.
heißt ein neues Projekt der Werk-statt- Schule. Dort werden Holzkurse, Schweißkurse, Kurse zu Sicherheitstechnik an Kraftfahrzeuge n, Elektrizität, Holzbearbeitung und Holzbilderrahmenbau für Frauen angeboten. Näheres gibt es bei der Werk-statt-schule, Artillerieweg 53, Tel.: 0441/71595
In Osternburg hat sich die "Initiative Jugendfreizeitstätte Osternburg" gegründet, um die Einrichtung eines Jugendzentrums in der Kampstraße zu erreichen. Der Jugendhilfeausschuß des Stadtrates beschloß 1991 diese Freizeitstätte einzurichten, setzte seinen Beschluß jedoch bisher nicht um. Die Initiative verlieh bereits durch Briefe an Sozialdezernentin Maria Niggemann und den SPD-Fraktions- und Ausschußvorsitzend en Peter Jacobs ihrer Forderung Nachdruck.
Auch in Oldenburg/Ammerland hat sich ein Kreisverband der Gewerkschaft Pflege gebildet. Die seit 1991 gegründete Gewerkschaft will eine Lobby der Pflegenden schaffen, um tarif- und berufspolitische Forderungen durchzusetzen und bessere Arbeitsbedingungen bei den Pflegebedürftigen zu schaffen. Nach Ansicht der Gewerkschaft werden MitarbeiterInnen aus Altenpflege, Kinderkrankenpflege, Geburtshilfe, Krankenpflege etc. Ungerechtigkeiten in der Bezahlung, Eingruppierung, Alterstufenregelungen und Benachteiligungen innerhalb des öffentlichen Dienstes zugemutet. Andere Gewerkschaften würden diesen Berufstand nur unzureichend vertreten. Besonders erschwert werde die Situatuion durch das neue Gesundheitsstrukturgesetz, der Pflegeversicherung, der Einführung von Fallpauschalen, des Personalabbaus, dem Einsatz unqualifiuzierter Kräfte und Privatisierungen z.B. von Krankenhäusern.
Interessierten steht der Gesprächskreis des Kreisverbandes offen, der sich jeden zweiten Montag im Monat "bei Beppo" in der Auguststr. 57 trifft. Informationen sind auch bei Herrn Kessen, Tel. 82139 einzuholen.
Das Lager Esterwegen
Seminare, Fortbildungen, Lesungen und andere Veranstaltungen bietet das Dokumentations- und Informationszentrum DIZ an. Das Arbeitskomitee, das das DIZ mit wesentlicher Unterstützung ehemaliger Moorsoldaten und Häftlingen gegründet hat, hat sich zur Aufgabe gemacht, eine Gedenkstätte aufzubauen, in der die Lagergeschichte erforscht, aufgearbeitet und dargestellt werden soll. Während der Nazizeit waren in diesem Lager ca. 80000 KZ-Häftlinge und zwischen 100000 und 180000 Kriegsgefangene inhaftiert.
Interessierte und Menschen, die zu dem Themenkreis arbeiten, können Fachliteratur, Unterichtsmaterialien und Dokumente nutzen. Schulklassen, aber auch andere Gruppen, können sich durch die Dauerausstellung führen lassen, sich Diaserien oder Filme ansehen oder zu anderen Lagerorten fahren.
Das DIZ Emslandlager ist im Wiek 22 in Papenburg zu finden und hat dienstags bis freitags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weiteres ist unter 04961/4971 zu erfahren.
Ein kostenloser Deutschkurs für AsylbewerberInnen bietet das Film- und Medienbüro an. Der Kurs findet jeweils dienstags und donnerstags vonw 15 bis 18Uhr und mittwochs von 14 bis 18Uhr statt.
Die Veranstalter suchen dazu noch Leute, die ehrenamtlich Deutsch unterrichten. Interessierte rufen bitte zu den o.g. Zeiten beim Medienbüro an, Tel.: 8859062, oder schreiben eine Karte an das Medienbüro Oldenburg, Karlstr. 14a, 26123 Oldenburg.
Am 25. September wird das Release 6 von Debian GNU/Linux erscheinen. Linux ist ein freies Unix-Betriebssystem. Frei heißt allerdings nicht, daß es frei von Copyright ist, sondern, daß es frei verfügbar ist. Der Quellcode zu allen verwendeten Programmen und dem Betriebssystemkern ist ebenfalls frei erhältlich. Er darf auch modifiziert/verbesse rt werden, solange die Copyright-Vermerke nicht verletzt werden. Das ist ganz grob gesagt der GNU-Gedanke freier Software, der bei deisem Projekt Anwendung findet.
Linux und im besonderen Debian GNU/Linux wird auf freiwilliger Basis von vielen Tausend Entwicklern auf der gesamten Welt vorangebracht. Koordiniert wird das ganze über elektronisch Kommunikationsnetze, aber nicht vonw einer zentralen Stelle, sondern völlig anarchisisch vonw allen Engagierten.
Im Gegensatz zu bisherigen Distributionen wurdce diese auch tatsächlich gemeinschaftlic h zusammengestellt. Debian GNU/Linux steht als gut gewartete Distribution in direkter Konkurrenz zu kommerziellen Unixen. Bei kommerziellen Programmen hat man oft das Phänomen, daß Fehler, die berichtet wurden, in nächsten Versionen immer noch vorhanden sind, Fehlermeldungen versumpfen... Hier kann es hingegen passieren, daß aufgetretene Fehler schon wenige Tage nach Bekanntwerden behoben sind.
Weitere Informationen zu Linux und drumherum gibt es auf dem Linux-Stammtisch, der sich jeden letzten Montag im Monat ab 20h in der Brasserie DaCapo, Friedhofsweg, trifft oder beim Betreiber von Infodrom Oldenburg unter Tel.: 7780584.