Oldenburger STACHEL Nr. 237 / Ausgabe 9/02     Seite 1
 
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Unsere Stimme gegen den Krieg

Wahlaufruf aus der Friedensbewegung

Wir wollen Frieden, Abrüstung, Gerechtigkeit und Solidarität unter den Völkern. Krieg als Mittel der Politik lehnen wir ab.

Wir wollen die Spirale von Unterdrückung, Gewalt und Terror unterbrechen. Deshalb engagieren wir uns für die Überwindung von Ausbeutung, Armut und Not - dem Nährboden von Krieg und Terrorismus. Politische Probleme müssen durch Diplomatie, durch zivile Konfliktregulierung und Krisenprävention gelöst werden.

Wir wehren uns gegen die weltweiten militärischen Interventionen, gegen die Mißachtung der Menschenrechte und gegen den internationalen Waffenhandel. Massenvernichtungswaffen müssen zerstört, die Androhung ihres Einsatzes muß weltweit geächtet werden.

Wir brauchen keine neuen Waffen. Die dafür vorgesehenen Gelder müssen zur Lösung sozialer, bildungs- und arbeitsmarktpolitischer Aufgaben verwendet werden.

Der angekündigte Krieg gegen den Irak ist die Nagelprobe für die Friedensbereitschaft deutscher PolitikerInnen.

Wir erwarten konkrete Taten. Dazu gehört der Abzug deutscher ABC-Panzerverbände aus Kuweit und der Marine aus der Golfregion und den Küsten vor Afrika. Mit der amerikanischen Nutzung der militärischen Infrastruktur in Deutschland einschließlich der US-Basen in Spangdahlem, Ramstein und am Frankfurter Flughafen muß Schluß sein.

Wir verlangen von den KandidatInnen der Parteien ein klares "Nein" zum Krieg gegen den Irak und ein Bekenntnis zu Abrüstung und friedlicher Konfliktlösung.

Sorgen wir durch unsere Stimme dafür, daß sich die Zahl der Kriegsgegner im Deutschen Bundestag über den Kreis der PDS-Fraktion und weniger AbgeordneteR anderer Fraktionen hinaus erhöht. Unser Land braucht viele verläßliche KriegsgegnerInnen im Bundestag.

Peter Strutynski

(Bundesausschuß Friedensratschlag)

Willi van Ooyen

(Ostermarschbüro, FFM)

(Frieden-und-Zukunft at t-online punkt de)

 

 
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