Oldenburger STACHEL Ausgabe 10/00     Seite 4
 
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Abenteuer Artikel

oder "Wenn der Text kein reiner Text ist"

Erreichten uns früher redaktionelle Beiträge fast ausschließlich als Manuskript, waren es Ende der Neunziger oftmals Disketten, die jetzt immer mehr von E-Mails abgelöst werden. Das Einreichen der Texte in elektronischer Form erleichtert uns in der Regel die Arbeit, bringt auf der anderen Seite jedoch auch neue Probleme mit sich.

Das eine Problem besteht in der Unzuverlässigkeit der Technik. Geht das Speichermedium (Diskette) kaputt, kommt man an den Text nicht mehr heran. Hier kann man sich mit einem zusätzlichen Ausdruck auf Papier behelfen. Fällt das Mailsystem aus - wie einen Tag vor dem Satz dieser Ausgabe - bleiben die Mails in irgendwelchen Warteschlangen und warten darauf, von unserem Mailsystem angenommen zu werden. Die zusätzliche Zustellung auf Papier brächte Abhilfe...

Ein anderes Problem, mit dem wir viel öfter zu kämpfen haben, soll jedoch in diesem Artikel dargestellt werden: unterschiedliche Dateiformate.

Text ist nicht gleich Text

Auf dem Softwaremarkt gibt es eine Fülle von Programmen, mit denen Textdokumente erstellt werden können, wie beispielsweise Word, WordPerfect, StarWriter, LaTeX, PageMaker, Quark, Write, etc. Jedes dieser Programme speichert das Textdokument auf seine eigene Weise ab, so daß man nicht davon ausgehen kann, daß es zum Beispiel gelingt, mit PageMaker einen Text anzuzeigen der mit Word, WordPerfect oder LaTeX geschrieben wurde - und umgekehrt. Interessanterweise können manche Programme (wie z.B. Word) sogar noch nicht mal ihre eigenen Textdokumente korrekt verarbeiten, wenn die Texte nicht mit der gleichen Programm-Version erstellt wurden.

Trotz dieser Tatsache scheinen leider viele Autoren (und andere E-Mail-Absender) davon auszugehen, daß auf der Empfängerseite das gleiche Textverarbeitungsprogramm in derselben Programmversion eingesetzt wird. Diese Annahme ist falsch - ja, sie muß sogar falsch sein, sonst müßten wir ja eine riesige Sammlung von Textverarbeitungsprogrammen vorhalten, um alle Dokumente wirklich zuverlässig verarbeiten zu können.

Das können wir nicht und das wollen wir auch nicht, denn wir möchten die großen Software-Konzerne nicht durch den Eisatz ihrer Software fördern (siehe dazu auch den Artikel "Auch wer klaut, macht andere reich").

Da unsere Setzer nicht davor zurückschrecken, in den Innereien von z.B. Word-Dokumenten herumzuwühlen, schaffen sie es manchmal mit viel Glück, aus einem Word-Dokument den eigentlichen Text wieder hervorzuzaubern, jedoch ist das keine befriedigende Lösung, da erstens nicht sichergestellt ist, daß das Ergebnis der eingelieferte Text in seiner Endfassung ist, und zweitens dieser Weg recht aufwendig ist...

Deshalb möchten wir unsere Autoren bitten, die Texte im einfachsten "Standardformat" zu senden, das es gibt:

Text kann aber echter Text sein

Wer uns Texte in elektronischer Form zukommen lassen will, sollte das "Nur Text"-Format wählen, denn das kann auf allen Systemen problemlos verarbeitet werden. Wie man seinen Text als "Nur Text" (Endung ".txt") speichert, ist im Anhang beschrieben. Ausdrücklich sei hier nochmal gesagt: Word-Dokumente (Endung ".doc" oder ".rtf"), die wir immer wieder erhalten, können wir nicht verarbeiten, da wir kein Word einsetzen. Gleiches gilt für andere Spezialformate. Bei Unsicherheiten einfach nachfragen. muh

Wie speichert man Texte im Nur-Text-Format? Man wähle aus dem Menü "Datei" den Punkt "Speichern unter" und erhält ein neues Dialogfenster. Darin wählt man unter "Formate" den Eintrag "Nur Text ohne zusätzliche Zeilenwechsel" aus und klickt auf "Speichern", bzw. "OK". Die Warnung, daß alle Formatierungen nun verloren gehen, ist mit "OK" zu quittieren. Der Text wird (zumindest bei Word) mit der Endung ".txt" gespeichert. Achtung: Bitte kein ".rtf" wählen, das ist nicht kompatibel!

 

 
  Differenzen zur gedruckten Fassung nicht auszuschließen. Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Siehe auch Impressum dieser Ausgabe und Haupt-Impressum